Energiepfähle

Im Prinzip funktioniert ein Energiepfahl ähnlich wie eine Erdwärmesonde: Eine Wärmepumpe, die sich umschalten lässt, entzieht dem Energiepfahl die Wärme des Wassers, das in ihm zirkuliert, zum Heizen des Gebäudes. Oder sie gibt die Wärme, die sie dem Gebäude entzieht, an den Energiepfahl ab, so dass das Gebäude gekühlt wird. Wichtig für das Bauvorhaben ist, dass ein Pfahl, der als Energiepfahl genutzt wird, indem man ihn mit Hilfe sogenannter Wärmeübertragerrohre geothermisch aktiviert, dadurch nicht in seiner Tragfähigkeit eingeschränkt wird. Mindernd auf die Funktionalität wirken sich beispielsweise Frost aus oder eine Verringerung des Querschnitts, wenn man Wärmetauschrohre integriert.

Fachleute unterscheiden Gründungspfähle generell in:

  • Ortbetonpfähle (heute meist Transportbeton): Beton wird vor Ort eingebracht
  • Betonfertigteilpfähle: Fertigbeton-Rammpfähle aus Stahlbeton oder Spannbeton, quadratischer Querschnitt
  • Duktilpfähle: Fertigteil-Rammpfahl aus duktilem Gusseisen

GRATEC bietet hier Rohrsysteme, mit denen diese geothermisch aktiviert werden können.

 

Textquelle: Bundesverband Geothermie